Das war hart. Messe ist vorbei, Polly kann nicht mehr gehen. Und ich ebenso.
Vielen Dank für die ganzen tollen Begegnungen, Gespräche und an all die vielen Menschen, die uns besucht haben. Ich bin von dem Andrang völlig überwältigt.
Morgen früh gehts heim. DIGGER ist wieder transportfähig verpackt und fährt erst mal nach Greifswald. Bevor die Saison losgeht, sind wir noch auf der Boatfit in Bremen und der Magdeboot zu sehen. Auf der Magedeboot Seite könnt ihr schon einmal ein wenig darüber lesen.
http://www.magdeboot.de/index.php?id=blogeintrag&tx_ttnews%5Btt_news%5D=939&cHash=3ecb8d255ae58866e991395e71a3970f
Ein paar lustige Geschichten gibt es auch noch. Vielleicht sind sie auch stellvertretend für die ausgesprochen gute Stimmung auf der BOOT.
1. Pizza Essen.
ISTEC Parasailor, Halle 11, am vorletzten Donnerstag. Am Stand wird man beim Aufbau hungrig und so wird beschlossen, einen Pizzadienst zu ergoogeln, der auch die Messe beliefert. Die Suche „Pizzaservice Messe Düsseldorf“ liefert auch prompt ein Ergebnis. Also hat Volker Lamp von Istec die Telefonnummer angeklickt und wurde auch sofort verbunden. Er bestellte telefonisch und gab als Lieferadresse Halle 11 und die Standnummer durch.
Etwa 30 Minuten später ruft der Boote, sorry… Bote an. Er erklärt, dass er den Stand nicht findet, er sei in Halle 11. Volker versuchte dann eine Weile, ihn telefonisch zu leiten. Leider klappte das nicht, so dass der Bote nach der Standnummer gefragt wurde (clever), an dem er nun stehen würde. Volker lief hin. Kein Bote zu sehen.
„Ich bin am Stand C 14“.
„Ich auch.“
Immer noch niemand zu sehen.
Dann kam Volker die Idee, den Boten zu bitten, jemandem vom Standpersonal das Handy zu geben, um die verfahrene Situation zu klären. Nach einigem hin und her, und nach dem der Begriff „Parasailor“ fiel, sagte ihm sein Gegenüber am Telefon:
„Sail? Seid ihr in Düsseldorf?“
„Ja,“
„Okay, hier ist nämlich Essen, die Messe in Essen.“
2. Wasserwechsel.
Polly hat an unserem Stand am Podest meines Bootes immer einen Plastikbecher mit Leitungswasser stehen. Hin und wieder halte ich ihr den Becher hin. So auch vorgestern. Sie riecht am Becher, wendet sich angeekelt ab. Ich wundere mich kurz, schaue mir den Becher genau an. Das Wasser perlt. Mineralwasser. Da hat jemand seinen Becher verwechselt und Pollys Wasser weg gesüppelt. Oops!
3. Kunden vergraulen via Facebook. Es geht!
Die Firma Odin hat sicherlich viel Geld für den Messestand bezahlt (Messestände kosten viel Geld). Bemerkenswert ist der sehr persönliche Eindruck des Vermieters des Messestands, der BOOT. Auf Facebook habe ich folgenden Eintrag gefunden:

4. Im Rheinland sagt man:„Stümmelschen“.
Auf der Varianta 44 steht einer dieser üblichen Stummelmasten. Da die Hallendecken nicht hoch genug sind, wird ein etwa 2,50m kurzer Alustummel aufs Schiff gepackt. Ich half Freitag noch beim Stellen.
Heute war ein Kunde sehr begeistert von dem 44 Fuss langen Schiff. Beim Rundgang am Deck fragte er einen der Berater:
„Ist das der Original Mast?“
Schönen Gruß aus Düsseldorf!
