Ein Varianta Trailer, der nicht rollt.

Das Buch erscheint im September. Das ist noch lange hin. Ich hätte den Filmtrailer zwar länger schneiden können, aber bis zum September reicht das Filmmaterial nie und nimmer aus.

Der Trailer dauert 1:34 Minuten. Bis zum Erscheinungstermin kann man ihn sich daher etwa 183.000 mal ansehen und die Zeit ist um. Fand ich die bessere Lösung.

Hier ist er:

Vielen lieben Dank an Oli Krupp und Tim Strybny vom Indie-Label 141 Records, dass ich die Musik von Baby Lou nutzen darf. Link: http://141records.de/

DIGGERs To-Do-Liste

So, Krantermin ist verschoben. Bringt ja nix, auf Eis zu parken.

Nun hab ich wenigstens noch etwas mehr Zeit, die noch ausstehenden Arbeiten zu beenden. Ich Liste mal auf:

Unterwasserschiff malen. Dauert 20 Minuten, fixe Sache

Neues Ruder anbringen. Für die Messe Düsseldorf wurde mein altes Ruder abgesägt, damit es über das Podest passt, welches als Einstigshilfe am Heck stand. Das Sägen fühlte sich so an, als ob einem jemand den Finger kappt.

Mucke. Mir reichts mit meiner kleinen iPhone Box. Will ja schliesslich auch was verstehen, wenn ich unterwegs mal Musik anmache. Deshalb kommen nun 2 100 W Marinelautsprecher ins Schiff (hab noch keine Ahnung, wohin…) sowie ein Autoradio mit iPhone Dock.

Mein Motor braucht noch nen Winterservice. Anode ist letzten Sommer völlig weg gefressen.

Boot einräumen. Und das wohl bedacht, denn ich will Gewicht einsparen.

Neue Segel drauf.

Mich freuen, dass alles so einfach ist und schnell geht.

Obwohl. Der Kiel ist auch noch nicht wieder drunter. Das ist ein wenig schwieriger.

Da ich vom iPad 2 auf ein iPad Mini gewechselt habe (Akku hält wesentlich länger), brauche ich noch eine passende Halterung. Da gibts allerdings derzeit nichts auf dem Markt. Wir hatten aber eine Idee und die wird zur Zeit entwickelt. Das iPad Mini wird mit Navionics dieses Jahr auch wieder mein Plotter werden. Und wo ich schon mal von Akkuleistungen rede:

Ich werde dieses Jahr übrigens noch etwas Neues an Bord haben, was die Stromversorgung auf DIGGER revolutionieren dürfte. Und nicht nur auf DIGGER. Denn ich werde ein Vorserienmodell testen. Was es ist? Sag ich nicht. Wartet ab.

Messegeschichten, Teil 2.

1. Hundecreme.

Letzten Samstag. Ich stehe vor der Tür und unterhalte mich. Eine Dame kommt vorbei, sieht Polly und juchtzt ein: “Süüüüß! Ist der noch ein Welpe?” zu mir. Ich erkläre ihr, dass Polly bereits 6 Jahre alt ist. Ihre Frage, warum die so jung wirkt, beantworte ich mit einem Standardscherz:

“Ich creme sie jeden Abend ein.”

10 Minuten später stehe ich am Boot und rede mit einem Interessenten. Plötzlich tippt mir jemand auf die Schulter. Die Dame steht wieder neben mir: ” Entschuldigen Sie bitte, dass ich Sie unterbreche – aber ich wollte fragen, welche Creme sie für den Hund benutzen.”

2. Der Steinmetz

Auf der Bühne des Segelcenters sitze ich mit Bastian Hauck und Hinnerk Weiler Mitte der Woche in der Talkrunde zum Thema kleine Boote. Hinnerk beantwortet die Frage nach der Finanzierung von Langzeittörns ausgiebig. Unter anderem gibt es ja auch – so wie bei ihm als Journalist – unterwegs an Bord zu arbeiten. In der anschliessenden Diskussion wird festgestellt, dass es viele Berufe gibt, die man auch von unterwegs ausüben kann. Ich füge noch kurz hinzu: “Ausser als Steinmetz auf so kleinen Booten wie unsere.”

Einen Tag später bekommt Hinnerk eine eMail. Ein Zuschauer, der im Publikum saß, schreibt ihm, dass er auch hin und wieder längere Zeiten auf dem Boot verbringt. Sein Beruf: Steinmetz!

3. Captain Future

Am Stand von LEE Sails am letzten Wochenende. Es ist die Hölle los. Ein Kunde greift sich LEE Sails Chef Andreas Zill und bittet ihn, sich für eine persönliche Beratung Zeit zu nehmen. Mit Kaffee wird sich an einen der Tische gesetzt, dann erläutert der Kunde, worum es geht:

“Ich plane, mir in 5 Jahren ein neues Segel zu kaufen. Was kostet sowas?”

 

Ich könnte noch stundenlang weiter schreiben, mir fehlt aber die Zeit. Bis dahin müsst ihr Euch mit einem Foto begnügen. Polly hat ihr Traumboot gefunden. Ahoi!

 

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Messegeflüster.

Das war hart. Messe ist vorbei, Polly kann nicht mehr gehen. Und ich ebenso.

Vielen Dank für die ganzen tollen Begegnungen, Gespräche und an all die vielen Menschen, die uns besucht haben. Ich bin von dem Andrang völlig überwältigt.

Morgen früh gehts heim. DIGGER ist wieder transportfähig verpackt und fährt erst mal nach Greifswald. Bevor die Saison losgeht, sind wir noch auf der Boatfit in Bremen und der Magdeboot zu sehen. Auf der Magedeboot Seite könnt ihr schon einmal ein wenig darüber lesen.

http://www.magdeboot.de/index.php?id=blogeintrag&tx_ttnews%5Btt_news%5D=939&cHash=3ecb8d255ae58866e991395e71a3970f

Ein paar lustige Geschichten gibt es auch noch. Vielleicht sind sie auch stellvertretend für die ausgesprochen gute Stimmung auf der BOOT.

 1. Pizza Essen.

ISTEC Parasailor, Halle 11, am vorletzten Donnerstag. Am Stand wird man beim Aufbau hungrig und so wird beschlossen, einen Pizzadienst zu ergoogeln, der auch die Messe beliefert. Die Suche „Pizzaservice Messe Düsseldorf“ liefert auch prompt ein Ergebnis. Also hat Volker Lamp von Istec die Telefonnummer angeklickt und wurde auch sofort verbunden. Er bestellte telefonisch und gab als Lieferadresse Halle 11 und die Standnummer durch.

Etwa 30 Minuten später ruft der Boote, sorry… Bote an. Er erklärt, dass er den Stand nicht findet, er sei in Halle 11. Volker versuchte dann eine Weile, ihn telefonisch zu leiten. Leider klappte das nicht, so dass der Bote nach der Standnummer gefragt wurde (clever), an dem er nun stehen würde. Volker lief hin. Kein Bote zu sehen.

„Ich bin am Stand C 14“.

„Ich auch.“

Immer noch niemand zu sehen.

Dann kam Volker die Idee, den Boten zu bitten, jemandem vom Standpersonal das Handy zu geben, um die verfahrene Situation zu klären. Nach einigem hin und her, und nach dem  der Begriff „Parasailor“ fiel, sagte ihm sein Gegenüber am Telefon:

„Sail? Seid ihr in Düsseldorf?“

„Ja,“

„Okay, hier ist nämlich Essen, die Messe in Essen.“

 2. Wasserwechsel.

Polly hat an unserem Stand am Podest meines Bootes immer einen Plastikbecher mit Leitungswasser stehen. Hin und wieder halte ich ihr den Becher hin. So auch vorgestern. Sie riecht am Becher, wendet sich angeekelt ab. Ich wundere mich kurz, schaue mir den Becher genau an. Das Wasser perlt. Mineralwasser. Da hat jemand seinen Becher verwechselt und Pollys Wasser weg gesüppelt. Oops!

3. Kunden vergraulen via Facebook. Es geht!

Die Firma Odin hat sicherlich viel Geld für den Messestand bezahlt (Messestände kosten viel Geld). Bemerkenswert ist der sehr persönliche Eindruck des Vermieters des Messestands, der BOOT. Auf Facebook habe ich folgenden Eintrag gefunden:

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 4. Im Rheinland sagt man:„Stümmelschen“.

Auf der Varianta 44 steht einer dieser üblichen Stummelmasten. Da die Hallendecken nicht hoch genug sind, wird ein etwa 2,50m kurzer Alustummel aufs Schiff gepackt. Ich half Freitag noch beim Stellen.

Heute war ein Kunde sehr begeistert von dem 44 Fuss langen Schiff. Beim Rundgang am Deck fragte er einen der Berater:

„Ist das der Original Mast?“

Schönen Gruß aus Düsseldorf!

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DIGGER zum anhören..

Meine Fresse, ist Hinnerk Weiler schnell…

Gestern nachmittag via Skype und iPhone ne Weile gequatscht und heute schon online:

Segelradio, Folge 5. 

 

 

Hä?

Eigentlich dachte ich, diese Saison kann nichts ungewöhnliches mehr passieren. Aber wie so oft in den vergangenen Monaten lag ich auch da mit dem Denken ziemlich falsch.

Ich kam gestern Nachmittag bei DIGGER an, um ein letztes Mal in diesem Jahr segeln zu gehen. Wie erwartet wurde auch das Wetter rechtzeitig schlechter. Aber das kenne ich ja schon. Wann immer Schietwetter ist kann man sicher sein, dass ich nah am Boot bin.
Egal. Voller Vorfreude und mit einem Gefühl, wieder Zuhause zu sein, betrat ich das Boot. Oft erwarten einen dann kleine Überraschungen in Form von Mövenschiet oder Spinnennetzen. Gestern allerdings sah ich etwas ganz anderes im Cockpit auf dem Boden stehen. So sehr ich auch nachdenke, ich habe nicht den Hauch einer Idee, wie so etwas auf ein Boot kommen kann. Wenn jemand eine Erklärung dafür hat, immer her damit. Was es ist?

Ein Topf Bio-Petersilie! Noch in der Umverpackung. Ein wenig Petersilie ist bereits abgeschnitten worden aber sonst ist das Kraut sattgrün und der Topf noch vollkommen heile. Es kann also nicht aus einem Ufo gefallen sein.

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Gigabyte statt Beaufort.

Mittlerweile schwillt wegen der ganzen Filme meine Keynote/Vortragsdatei auf 5-6 Gigabyte an. 4-5 kenne ich dieses Jahr sehr gut. Und da hab ich eben mal gezählt:

23.177 Fotos geknipst

128 GB Filmdaten

Dabei ausser acht gelassen: alle Handyvideos und Fotos. Die muss ich noch Sichten. Und die GoPro Speicherkarten sind auch noch nicht alle im Rechner.

Puh.

Bis zum 6. Oktober hab ich dann doch noch ein wenig zu tun. Ich will ja auch nochmal Segeln gehen.

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Nicht dass hier jemand wieder was Falsches denkt…

Der Segelsommer ist noch nicht zu Ende. Und gibt noch ordentlich was zu kritzeln. DIGGER segelt bald wieder und ich schreib weiter.
Heute nen ruhigen Tag auf der Schlei verbracht. Lange her, ohne Welle unterwegs zu sein. Ich dachte schon, das Boot sei kaputt.
Nach fast 3 Monaten mal wieder nen guten Wein zu kaufen, der nicht soviel kostet wie eine SWAN und auch noch total fein schmeckt, hat was.
Uns gehts gut. Traurigkeit ist weg, gewichen der Freude über eine unglaublich geile Zeit.

Wenn ich an Autos, Grossstadt, Lärm und ein Bett, dass nicht schwankt denke, könnte ich kotzen. Vielleicht mach ich das einfach. Ich poste dann davon keine Bilder. Versprochen.

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Traurig

Nach 3 Monaten erstmal ein letzter Blick auf die Ostsee. Wir sind traurig.

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