So. Nun war es soweit. Ich habe richtig was auf die Fresse bekommen. Schlimmer als 6 Windstärken im Kattegat auf DIGGER, schlimmer als Grenå.
Ich bin endlich wieder zuhause. Gestern angekommen. Ich habe mein Zuhause sehr vermisst. Mein Zuhause hat 18 Fuß, heißt DIGGER und lag 3,5 Wochen lang allein auf Skarø. Endlich bin ich wieder auf meinem „Schiff“.
Die Anreise war die beste, die ich mir vorstellen kann. Nachdem ich von Skarø nach Hamburg per Fähre-Bus-Bus-Fähre-AutoTransfer kam, war die Rückfahrt seemännischer: ab Schleswig auf einem liebevoll restaurierten Cornish Crabber, der „Cornish Maid“ von Andreas via Marstal nach Skarø.
Nachdem wir Mittwoch wegen eines Maschinenproblems (Luft im System) nur Schleswig-Brodersby geschafft haben, ging es Donnerstag nach Kappeln, Freitag bei herrlichem Sommerwetter über den Lillebælt bis Marstal und gestern weiter nach Hause, zu DIGGER. Hinter Birkholm haben wir ein Gewitter auf die Mütze bekommen. Bei der Varianta 18 wäre meine Grenze da wegen der Böen und der Hacksee erreicht worden, der Crabber jedoch ist da sehr gutmütig durchstolziert. Auf dem Schiff wird Gewitter zum Hobby. Aber Obacht - nun kommts Dicke. Viel schlimmer war es am Dienstag. Andreas hatte mir angeboten, mich mit dem Auto nach Schleswig mitzunehmen. Denn er war in der Nähe und holte mich am S-Bahnhof ab. Alle Hamburger jetzt vielleicht besser nicht weiter lesen, denn nun wird es grausam. Ich habe eine Premiere gehabt, von der ich niemals glaubte, das zu erleben. Denn Andreas holte mich am S-Bahnhof Pinneberg (!) ab. Pinneberg. Jeder Hamburger weiss, wie schlimm das ist. Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben in Pinneberg gewesen. Bitte sagt es keinem weiter, denn das wäre mir sehr sehr peinlich.
Ich bin noch eine Auflösung schuldig. Und zwar, wer nun das Buch von Christian Irrgang bekommt. Polly hat heute entschieden, dass aus allen Samstag-Tippern Kerstin Ostermann (hat via Facebook geraten) die Glückliche ist.
Hmmm … Das Pinneberg-Ding versteh’ ich nicht. Scheint so’was wie ein “running gag” für Hamburger zu sein.
Und da Du auch nun noch ein neues Hobby (mit dem Crabber in Gewitterzellen rumdümpeln) entdeckt hast, frage ich mich wo oder was Du auf die Fresse bekommen hast.
Ha!!!! Ich hab’s: Man hat Dir in Pinneberg den Arsch versohlt.
Ok, versteh’ ich, wird nicht weiter erzählt – versprochen.
welcome home
Ich kann Dir nur raten Deine Attitüde mal gehörig zu überdenken. So langsam – nach etwa einem Jahr sporadischen Lesens Deines Blogs – offenbart sich Deine ganze seltsame Arroganz. Eine gewisse Eitelkeit hängt ja immer zwischen Deinen Zeilen.
Nun Dein Pinneberg-Kommentar. Lustig? Wohl etwa smarte Doppelbödigkeit? Fehlanzeige. Jämmerlich, nur jämmerlich. Hast Du das nötig?
Ja sicher, das war von Dir mal wieder nicht mutwillig polarisierend sondern nur witzig gemeint. Du bist ja schließlich immer voll gechillt.
Aber überdenke doch mal den Querschnitt der Dir auch an anderer Stelle entgegen gebrachten Kritik (z.B. die beliebten Kommentare auf segelreporter). Da manifestiert sich das Bild, das man sich als Leser Deiner Seiten aufgrund Deiner Äußerungen so langsam zusammen bastelt.
Sicher, ich/man muss Deine Seite nicht lesen. Aber unterhaltsam ist es trotz manchen Stirnrunzelns. Nur, willst Du so rüberkommen wie Du ankommst? Leicht andere Stilmittel könnten hilfreich sein. Alles obige ist natürlich hinfällig, falls Du Deine Stilmittel bewusst provozierend einsetzt und Dir bei den Reaktionen in Fäustchen lachst. Das wäre aber noch jämmerlicher.
Ben (Hamburg)
Ben. Es tut mir furchtbar leid. Wenn Du meine Geschichten teilweise jämmerlich findest, solltest Du Dir überlegen, vielleicht einfach was anderes zu lesen. Ich kann Dir nichts anderes bieten als das hier. Ich mache das aus Hobby, aus Spass, ohne Bezahlung. Und ich bin wie ich bin. Gefällt Dir das nicht, tut mir das leid, ich kann’s aber nicht ändern. Ich werde weiterhin schreiben, was mir in den Sinn kommt. Ein Tipp: nimm nicht alles so ernst, was hier steht. Würdest Du mich persönlich kennen, wüßtest Du das wahrscheinlich.
Mein Stil ist mein Stil. Deinen Ratschlag, ihn zu ändern kann ich nicht annehmen. Das wäre so, als wenn Du einem Thailändischen Restaurant raten würdest, Griechisch zu kochen, weil Du Thailändisch nicht magst.
interessanter kommentar. mir fallen da 2 sachen ein bzw. auf: digger nutzt die “neuen medien” recht geschickt, d.h. mit googleanalytics etc., mehr macht da nur noch segelreporter.com und langsam hab ich so ein gefühl von b.lüchtenborg…. nice day
x-tra, x-tra, read all about it, Diggers S3-Törn Harburg-Pinneberg war gar nicht einhand. Da war ein Fahrer im Triebwagen der S-Bahn!? Verrat!
Pruuust!
Und Elvis lebt!
…ich verstehe es auch nicht! Ist das ein Witz, den nur Hamburger verstehen?
Du bist nicht gut drauf in der letzten Zeit! Ich hoffe, Polly bekommt noch sein Futter!
Ja, das verstehen sicher nur Hamburger. Das ist so wie Köln und Düsseldorf. War ein Scherz, sonst nix
Als Hamburger konnte ich natürlich über dein Pinneberg-Bashing gut schmunzeln. Aber sach ma: ist der Cornish Crabber so schnell, dass er einen Bremsfallschirm nachschleppen muss?